Die Neuerfindung der Welt (Dokumehrteiler)

    Die Neuerfindung der Welt

    Die Neuerfindung der Welt erzählt die Geschichte der Reformation und ihrer Folgen in Europa und in der Welt. Sie kontrastiert den Beginn der Neuzeit vor 500 Jahren mit der Zeitenwende, die wir heute erleben. Sie erzählt vom Aufbruch des mittelalterlichen Menschen zum autonomen Individuum und von seiner Ankunft im digitalen Zeitalter. Schon immer haben sich junge Menschen gefragt: Welchen Sinn hat mein Leben? Was will ich erreichen, wie sieht die Zukunft aus? Was ist Verantwortung und an was soll ich denn glauben? Heute kommen neue Fragen dazu: Wohin führt uns die grenzenlose Vernetzung der Welt? Wie wollen wir morgen leben? Kann sich das Lebenstempo weiterhin dermaßen beschleunigen? Und: Ist Edward Snowden nicht eine Luther-Figur der Gegenwart? Ausgangspunkt der Zeitreise ist das ICH, das seit etwa 1500 immer mehr ins Zentrum der Weltanschauung gerät – und sich über 500 Jahre hinweg zu dem EGO entwickelt, wie es heute von den 20 bis 35-Jährigen, der Generation Y vorgelebt und abgebildet
    wird. Entsprechend stehen Fragen und Themen der gegenwärtigen Welt im Zentrum, die sich mit Schlüsselmomenten historischer Figuren aus 500 Jahren zu Parallelgeschichten mischen. So wird die Geschichte der Reformation plötzlich verblüffend nah, erklärend und entsprechend attraktiv.

     

    Die Neuerfindung der Welt (Dokumehrteiler, 6 Folgen ARTE)

    Regie: Wilfried Hauke

    Produktion: Eikon Media, Ulli Pfau

    Kamera: Ralf Gemmecke

    Kostümbild: Tanja Gierich

    Cast: Ronald Spiess, Daniel Arthur Fischer, Tara Marie Linke, Marthe Lola Deutschmann